Wochenbettbetreuung

Nun habt Ihr es geschafft: Ihr seid stolze Eltern! Jetzt stehen plötzlich viele zusätzliche Fragen im Raum. Hierbei kann ich Euch helfen.

 

Während der Wochenbettzeit, also rund acht Wochen lang nach der Geburt, begleite ich Euch auch zu Hause weiter. Ich beobachte die Rückbildung der Gebärmutter, sowie die Wundheilung und gebe Ratschläge bei Stillproblemen.

 

Beim Baby verfolge ich den Gewichtsverlauf, die Abheilung des Nabels und natürlich alle weiteren Entwicklungsmerkmale.

 

Bis zum 10. Lebenstag des Kindes dürfen wir Hebammen tägliche Hausbesuche durchführen. Dies ist oft gar nicht nötig, jedoch gibt es natürlich aus Ausnahmen, wenn medizinische Gründe vorliegen. Grundsätzlich entscheiden die Familien, wie oft und in welchem Abstand sie meine Betreeung möchten.

 

Danach bis zum Ablauf von zwölf Wochen sind 16 Hausbesuche oder telefonische Kontakte möglich. Leistungen, die darüber hinaus gehen, bedürfen eines ärztlichen Attestes. Dies kann bei Stillstörungen, verzögerter Rückbildung oder erschwerter Wundheilung vorkommen. Auch Gewichtsprobleme beim Baby wären eine mögliche Indikation.

 

Ein Wochenbettbesuch dauert anfangs ca. 30-40 Minuten, da ich digital dokumentiere und so sehr viel Zeit spare, indem ich Befunde und Gesprächsverlauf diktiere. Je weiter das Wochenbett voranschreitet, kann die Dauer dann auch schon einmal kürzer sein, da es dann weniger Fragen gibt.

 

Bitte stellt keine Vergeliche wie:"Bei meiner Freundin ist die Hebamme 1-1,5 h da." Jeder arbeitet anders.

 

In der Regel kenne ich meine Frauen aus der Schwangerschaft sehr gut, da wir uns häufig gesehen haben. Das macht es im Wochenbett wesentlich einfacher. Viele Kolleginnen lernen die Frauen erst im Wochenbett kennen und dann dauert es natürlich auch etwas länger.

 

Ich möchte so nicht arbeiten. Ich finde ein Vertrauensverhältnis und das Einschätzen können der Frauen für eine entspannte Wochenbettzeit enorm wichtig. Als Hebamme komme ich zu einer Zeit zu den Frauen, wo alles sehr zerbrechlich ist. Vielleicht lief die Geburt nicht wie gewünscht, Schlafmangel und Hormonumstellung. All das kann eine frischgebackene Mama sehr fordern, da möchte ich als "fremde Frau auf dem Sofa" nicht noch ein zusätzlicher Stressfaktor sein. Wenn wir uns kennen, ist alles entspannter. 

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© Hebamme Nadine Lammers